Bohlekegler am Ziel ihrer Träume
Dieses Jahr sollte es klappen mit einer Medaille, hatten sich die Kirchhainer Bohlekegler vorgenommen, als sie erneut die Meistergruppe um die Landesmannschaftsmeisterschaft erkämpft hatten. Ein überzeugender Sieg im Heimspiel auf den Bahnen im Doberluger Sportzentrum, ein dritter Platz beim alten und neuen Landesmeister in Luckau und eine krachende Niederlage in Rangsdorf standen zu Buche, als es zum letzten Turnier nach Klosterfelde ging.
Mit Rangsdorf, Wandlitz und Kirchhain hatten noch drei Mannschaften die Chance auf die Medaillen hinter Luckau. Da das Spiel in Klosterfelde stattfand und die Heimmannschaft Wandlitz überzeugend gewann, musste Platz drei her, um auf dem Treppchen zu stehen. Mannschaftlich diesmal geschlossen liefen die Kirchhainer immer einen Rückstand zu Rangsdorf bis zum letzten Starter hinterher. Mit einer unglaublichen Leistung von 919 Holz schob Erik Koschan die Kirchhainer Mannschaft noch auf Platz drei. Was danach folgte war nur noch Jubel pur. Der größte Erfolg der Kirchhainer Bohlekegler nach der Wende war mit dem dritten Platz bei der Landesmeisterschaft perfekt.
Der Verein der schon zu DDR-Zeiten in der Oberliga spielte, der eine Kegelbahn baute und diese wieder verlor, der aktiv am Neuanfang im Sportzentrum beteiligt war – dieser Verein hat mit diesem dritten Platz im Land Brandenburg etwas erreicht was auch Ausdruck der geleisteten Arbeit der letzten Jahre wiederspiegelt.
Und sie wollen mehr – sie fahren erneut zum Aufstiegsspiel zur zweiten Bundesliga nach Lüneburg. Na dann – Gut Holz

L. Anspach

