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Gesamttabelle – Saison 2019/20

1. Landesklasse – Herren

Platz 1. KSV Wandlitz 6
Platz 2. SpG Teltow / Saarmund 6
Platz 3. SG Kirchhain I 6
Platz 4. SG Eintracht Kasel-Golzig 2

Ergebnisse des zweiten Spieltages
am 28. September 2019 in Kirchhain

1. SG Kirchhain I 2. SpG Teltow / Saarmund
Andreas Wurst 840 Jens-Erik Siedentopf 848
Lukas Rietz 860 Udo Linstädt 841
Martin Appelt 855 Rainer Albrecht 831
Michael Rietz 850 Olaf Makat 817
Jörg Benzin 847 Sven Kuhle 853
Danilo Wichmann 862 Michael Preuß 856
5114 5046
3. KSV Wandlitz
4. SG Eintracht Kasel-Golzig
Robert Grenzel 831 Robert Wille 838
Marco Findeisen 844 Manuel Wiesner 845
Dirk Krone 830 Heiko Schefter 830
Jens Hamm 837 Michael Heinrich 828
Paul Weyher 840 Thomas Becker 837
Andrè Weyher 853 Martin Hentschel 853
5035 5031

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Gesamttabelle – Saison 2018/19

Kreisliga Herren A/B/C

Platz 1. KSV Altdöbern 1992 II 7
Platz 2. SG Kirchhain 7
Platz 3. SV Calau 7
Platz 4. TSG Lübbenau 63 7
Platz 5. 1.KSV Vetschau 2

Ergebnisse des zweiten Spieltages
am 05. Oktober 2019 in Kirchhain

1. TSG Lübbenau 63
2. SV Calau
Wolfgang Leipold 823 Volker Görs 824
Frank Neumann 829 Siegfried Moritz 825
G. Krüger 830 M. Rieger 803
Wolfgang Schwan 841 Bernd Duschka 824
3323 3276
3. SG Kirchhain
4. KSV Altdöbern 1992 II
Lothar Kassner 800 Rainer Jänchen 806
Axel Hauschild 760 P. von Oesen 785
Bodo Szkola 841 Hans-Joachim Rönnau 835
Ralf Fischer 831 Udo Lobstein 802
3232 3228
5. 1.KSV Vetschau
R. Oehme 806
Gerd Gamrath 759
Hans-Günter Frenzel 808
0
2373

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Gesamttabelle – Saison 2019/20

Kreisliga Herren

Platz 1. SV Calau II 7 (4)
Platz 2. SG Kirchhain II 7 (2)
Platz 3. KSV Altdöbern II 4
Platz 4. SV Großräschen I 2

Ergebnisse des zweiten Spieltages
am 05. Oktober 2019 in Calau

1. SV Calau II 2. SG Kirchhain II
André Mattuschka 842 Michael Rietz 920
Martin Thieß 900 Dominik Joité 867
David Schulz 908 René Kassner 861
Danilo Schulz 906 Peter Balzer 878
*ab 61 Wurf Lucas Kühn 3556 3526
3. KSV Altdöbern 1992 II
4. SV Großräschen I
Erik Schhönrock 879 Wolfgang Draeger 841
Torsten Grey 865 Christian Jurisch 863
Yoann Le Bouter 854 Uwe Schneider 876
Thomas Rebohle 884 Sascha Donath 885
3482 3465

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Saisonstart der Bohlekegler der SG Kirchhain e.V.

I. Männermannschaft
Ein klarer Sieg gegen den Favoriten aus Altdöbern und schon war das Pokalhalbfinale gesichert.
Als Aufsteiger hat man es in der ersten Landesklasse nicht leicht, mussten die Kegler anerkennen, als sie vom Auftaktturnier aus Potsdam mit einem dritten Platz nach Hause fuhren. Das zweite Turnier auf der Kirchhainer Kegelanlage gewann die Mannschaft mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und schloss somit zum Spitzenduo mit jeweils sechs Wertungspunkten auf.

II. Männer
Was die erste Mannschaft kann, das können wir auch. Ein überzeugender Sieg über Calau II und man steht ebenfalls im Pokalhalbfinale.
Als Aufsteiger in die Kreisliga war das erste Turnier auf der Heimbahn gleich eine Standortbestimmung. Der erste Platz als Ergebnis einer Mannschaft die Erfahrung und Jugend vereint, macht Lust auf mehr.

Senioren
Bärenstarker Auftritt im ersten Turnier in Altdöbern. Mit einem zweiten Platz und vier Punkten für Kirchhain ging das Spiel aus. Leider hatte die Mannschaft Besetzungssorgen beim Pokalspiel und verpasste somit leider das Halbfinale.

Jugendliga
Bei den Ranglistenturnieren konnte der Kirchhainer Nachwuchs überzeugen und vordere Plätze erreichen. Den Spitzenplatz und das gleich zwei Mal erreichte Luisa Pauline Hessel in der Wertungsklasse U14 weiblich. Auf Grund sehr guter Leistungen im Landestrainingslager wurde sie für den Nationencup in Kiel nominiert und mit ihrer Vereinskameradin Eloisa Bresch in den Landeskader 2019/20 der U14 berufen. Erik Steinmetz und Erik Koschan sind bei den U18 männlich mit Platz 3 und 4 auf Tuchfühlung zur Spitze.

Ungewisse Zukunft
Die neue Eigentümerin des ehemaligen Hotelgeländes ist weiterhin bestrebt den Verein samt den erfolgreichen Nachwuchskeglern auf die Straße zu setzen und hat Räumungsklage eingereicht. (LR berichtete). Ob der Verein noch seine weiteren Wettkämpfe auf ihrer Kegelsportanlage absolvieren kann, ist fraglich. Es bleibt die Hoffnung auf eine Fördermittelzusage um an eine neue Zukunft des Vereins zu glauben.

Ergebnisse wie immer unter: sg-kirchhain-eV.de und Kegeln-osl.de
L. Anspach

Neue Hoffnung für den Kegelsport in Kirchhain

190 000 Euro sollen in Sanierung von Kegelhalle fließen

Doberlug-Kirchhain. Weil zwei Vereine in Doberlug-Kirchhain in größter Not sind, hat die Stadt trotz klammer Haushaltskasse die Sanierung der Kegelbahnen im Sportzentrum beschlossen. Bis es losgeht, könnte es aber noch eine Weile dauern.

Es ist fünf vor sechs, als auf einmal fast 30 Männer und Frauen in blauen Pullovern, T-Shirts und Trainingsjacken den altehrwürdigen Rathaus-Saal in Doberlug betreten und Platz nehmen. Allen, auch Bürgermeister Bodo Broszinski, der die Zeremonie mit großen Augen verfolgt, ist sofort klar, worum es geht: Die Kegler der SG Kirchhain wollen live dabei sein, wenn über die Sanierung der Kegelhalle im Sportzentrum und damit auch über ihre Zukunft verhandelt wird.

Beim Hauptausschuss der Stadt am Dienstag war das eines der hitzig diskutierten Themen des Abends. Zehn Tagesordnungspunkte mussten die Kegler durchhalten, ehe es für sie wichtig wurde. „Die Situation der SG Kirchhain hat sich sehr verschlechtert und auch die Probleme vom TSV Doberlug sind groß“, fasst Broszinski gleich zu Beginn zusammen.

Über 1000 Euro monatliche Nutzungsgebühr

Zur Erinnerung: Die Kegler der SG Kirchhain können ihre selbstgebauten Bahnen faktisch kaum noch nutzen, weil die neue Eigentümerin des Geländes, auf dem die Bahnen sind, eine Nutzungsgebühr von 1500 Euro monatlich veranschlagt hat. Für den kleinen Verein mit etwa 50 Mitgliedern ist das nicht zu stemmen. Konnte die fristlose Kündigung des Vereins vorerst auch mithilfe des Bürgermeisters gestoppt werden, gibt es mittlerweile eine Räumungsklage gegen die SG Kirchhain, wie Vorstandsvorsitzender Martin Appelt gegenüber der RUNDSCHAU bestätigt.

Weil auch der TSV Doberlug arge Probleme hat, da dessen Bahnen dringend modernisiert werden müssen, haben sich die Vereine aus den beiden Stadtteilen in einem „beinahe historischen Schritt“, wie  es im Hauptausschuss anerkennend heißt, nun zusammengetan. Auf einer gemeinsamen Anlage wollen beide ihren Sport ausüben – die einen Bohlekegeln, die anderen Asphaltkegeln. Zusammen, so verkündet Bodo Broszinski, wollen die Vereine auch Unterstützungsleistung bei der Sanierung erbringen.

Innensanierung angekündigt

„Die Kegler genießen aus langer Tradition heraus ungeheuren Respekt in der Stadt und heute wollen wir den Beschluss fassen, damit die Maßnahmen Fahrt aufnehmen“, sagt Broszinski. Gesagt, getan und der Beschluss steht: Die Kegelhalle im Sportzentrum bekommt eine Innensanierung. Kostenpunkt: etwa 190 000 Euro. Kleines „Aber“: Es geht erst los, wenn Fördermittel da sind – und das kann dauern.

Doberlug-Kirchhain bemühe sich zwar, an Fördergelder und -töpfe zu gelangen, doch ob das klappt, sei noch ungewiss. Steht die Förderung, müssten von der Stadt immer noch etwa 47 000 Euro Eigenanteil aufgebracht werden. Kämmerin Katja Müller warnt: „Ohne Finanzierungshilfe können wir uns das nicht leisten.“

Auch deshalb wird ein Antrag von SPD-Mann Torsten Drescher abgelehnt, mit dem es möglich gewesen wäre, unabhängig von den Fördermitteln sofort mit der Sanierung zu beginnen. „Nur weil so viele Kegler im Raum sitzen, dürfen wir nicht vorschnelle Entscheidungen treffen, die unüberlegt und teuer sind“, heißt es aus den Reihen seiner Kritiker. Broszinski stellt klar: „Es ist auch nie gesagt worden, dass die Stadt das allein finanzieren wird, sondern immer, dass wir alles Mögliche dafür tun werden, um den Keglern zu helfen.“

Die sind am Tag drauf zufrieden mit dem Ergebnis. „Die Stadt ist sehr engagiert und es war klar, dass sie das Geld nicht aus dem eigenen Haushalt stemmen können“, erklärt Martin Appelt von der SG Kirchhain und betont, wie dankbar er der Stadt für das offene Ohr und die tatkräftige Unterstützung ist. Der Vorsitzende konnte aus beruflichen Gründen selbst nicht vor Ort sein. Dass seine Teamkollegen so zahlreich erschienen sind, war aber nicht zufällig: „Wir wollten zeigen, dass das für uns kein leeres Gerede ist, sondern ein wichtiges Anliegen und wir das wirklich wollen.“

Mit dem „Kompromiss“, dass erst mit der Innensanierung begonnen werden kann, sobald Fördermittel da sind, müssen sich die Kegler nun abfinden. Auch wenn das bedeutet, dass sie womöglich noch Jahre auf den Umzug in die neue Spielstätte warten müssen. „Natürlich eilt es, aber mit Krawall und der Pistole auf der Brust wird die Sanierung auch nicht schneller gehen“, sagt der Kegler.

Lausitzer Rundschau – Von Josephine Japke